CDU - Fraktion
im Ortsrat Kaltenweide der Stadt Langenhagen


 

Anfragen und Anträge zur Beschlußfassung im Ortsrat Kaltenweide

       

Zur öffentlichen Sitzung des Ortsrates Kaltenweide am Dienstag, 15.05.2012, stellt die CDU folgende zwei Anträge:

Langenhagen, 30.03.2012
Antrag
1. Verlängerung des Fußweges im Hedwig-Kettler-Weg

Der Ortsrat beschließt,

die Verwaltung wird gebeten, den Fußweg im Einmündungsbereich Hedwig-Kettler-Weg/Clara-Schumann-Straße zu verlängern, so dass er  über den augenblicklich vorhandenen Grünstreifen führt.

Begründung:

Der Hedwig-Kettler-Weg ist zweigeteilt, indem er durch die Clara-Schumannstraße unterbrochen wird. Aus Richtung „Alt-Kaltenweide“ verändert sich die  kombinierte Wegeführung in der Straße „Am Weiherfeld“ in einen Straßen- und Fußgängerteil im Hedwig-Kettler-Weg. Eine unmittelbare Querung der  Clara-Schumann-Straße für die Fußgänger ist nicht möglich, da der Fußweg vor einem Grünstreifen endet. Die Einwohner haben diesen Grünstreifen bereits zu einem Trampelpfad umfunktioniert, um nach der Straßenquerung dem Fußweg im zweiten Teil des Hedwig-Kettler-Weges zu folgen.
Nicht nur Schulkinder sondern Einwohner aller Altersstufen nutzen den Grünstreifen (Mulde) als Gehweg. Damit wird deutlich gemacht, wie sich die Einwohnerschaft die Wegeführung wünscht.
Durch diese gewünschte Wegeführung wird vermieden, in den Straßeneinmündung des Hedwig-Kettler-Weges zu treten. Durch die augenblicklich verunglückte Wegeführung ist es für querende Fußgänger schon zu gefährlichen Situationen gekommen. Eine Verlängerung des Gehweges würde die Verkehrs- und Wegeführung sicherer gestalten.

Antrag
2. Kinderbetreuungs-Entwicklungsplanung für die Ortschaft Kaltenweide

Der Ortsrat beschließt,

die Verwaltung wird beauftragt, bis zum 01.08.2012 eine Kinderbetreuungs-Entwicklungsplanung für die Ortschaft Kaltenweide für mindestens 15 Kindertagesstättenjahre für die Betreuungsstufen Krippe – Kindergarten – Hort zu erstellen und dabei für die Stufe Hort die Bedarfsabfrage bei der Einschulung mit zu berücksichtigen. 
Bei der Entwicklungsplanung ist von den geborenen Kindern der Betreuungsjahre und der Bevölkerungsprognose nach dem „Hildesheimer Planverfahren“  sowie der jährlichen Bedarfslage nach den verschiedenen Betreuungsformen bei der Planung auszugehen. 
Diese Werte sind  jährlich fortzuschreiben, um den Bedarf nach Betreuungszahlen der verschiedenen Gruppen sowie dem Gruppenbedarf je Betreuungsform für sämtliche Planjahre annähernd festzustellen. 

Begründung:

Der Sozialraum Kaltenweide hat gegenüber den übrigen Wohnquartieren in Langenhagen eine abweichende demografische Entwicklung. Dieses erfordert, eine langfristige Planung des Kinderbetreuungsbedarfes für die Tätigkeitsbereiche Krippe, Kindertagesstätte und Hort zu erstellen. Diese Planung soll die Möglichkeit bieten,  frühzeitig den voraussichtlichen Bedarf an Betreuungsplätzen zu erkennen und entsprechend des Bedarfes eine zielorientierte Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen zu ermöglichen.
Die augenblickliche Form der Kindertagesstätten- und Tagespflegeplanung (zuletzt für die Jahre 2009/2010) bietet dazu nur eine unzureichende Handhabung, da hier die Bedarfssituation für die Anzahl der unterschiedlichen Arten nur für ein Kita-Jahr dargestellt wird. Es werden zwar hochgerechnete Entwicklungszahlen vermerkt aber ohne einen Bezug zu den tatsächlichen Kinderzahlen. Und eine Fortschreibung für die Anzahl der Gruppen je Betreuungsform ist nicht vorhanden. 
Die gewünschte Form bietet eine bewertete Hochrechnung und eine gleichzeitige Bedarfserkennung  für die unterschiedlichen Betreuungsformen.


Zur öffentlichen Sitzung des Ortsrates Kaltenweide am Dienstag, 13.03.2012, stellt die CDU folgende Anträge:

Langenhagen,   28.02.2012
Antrag
Schaffung zusätzlicher Krippen – und Hortplätze in Kaltenweide

Der Ortsrat beschließt,

die Verwaltung wird beauftragt,  kurzfristig zur Deckung der Nachfrage nach Krippen- und Hortplätzen eine temporäre Einrichtung – in städtischer Trägerschaft oder in der Trägerschaft durch freie Anbieter - für zwei Krippengruppen und zwei Hortgruppen in der Ortslage von Kaltenweide zu schaffen

Begründung:

Bis dato wurde seitens der Verwaltung keine Planung bzw. ein Konzept für eine kurz- bzw. mittelfristige Bedarfsdeckung für Krippen-, Kita- und Hortgruppen in Kaltenweide vorgelegt. 
Eine fraktionsinterne Fortschreibung der Bevölkerungsentwicklung nach dem Hildesheimer Modell sowie eine bei der Verwaltung beauftragte Bedarfsabfrage hat ergeben, dass für die Betreuungsformen Krippe – Kita – Hort die Nachfrage das vorhandene Platzangebot nicht befriedigen kann.
Aufgrund dieses Ergebnisses ist es nicht gerechtfertigt, in der Kita Zellerie eine Kita-Gruppe zu schließen, um die Räume für einen Hort zu nutzen. Auch eine geplante Erweiterung der Kita FEBEL kann eine wegfallende Gruppe in der Kita Zellerie nicht ausgleichen, da dadurch kein zusätzliches Angebot geschaffen wird.
Die Bewertung der Kindertagesstättenplanung 2009/2010 der Verwaltung zeigt eindeutig zum Ausgangsjahr der Planung eine steigende Bevölkerungsentwicklung in den betreffenden Altersgruppen.
Ziel sollte es sein, die Einrichtung zum neuen Kita-Jahr in Betrieb zu nehmen.


Langenhagen,   28.02.2012
Antrag
Herstellung barrierefreie Stellplätze in der Maria-Montessori-Straße und dem Berta-von-Suttner-Ring

Der Ortsrat beschließt,

die Verwaltung wird gebeten,  die in der Maria-Montessori-Straße vorhandenen vier für Behinderte vorgesehenen  Stellplätze sowie die im Berta-von-Suttner-Ring vorhandenen zwei für Behinderte ausgewiesenen Stellplätze barrierefrei umzugestalten.

Begründung:

In beiden genannten Straßen sind für Behinderte vorgesehene Stellplätze ausgewiesen. In jedem Fall wurden Gitterstein-Pflasterungen eingesetzt, die jeweils eine Fugenbreite von drei Zentimetern ausweisen. Die Pflasterung und der als Fugenfüller eingesetzte Split bilden keine ebene Fläche. Gehbehinderte Menschen, die einen Gehwagen oder einen Rollstuhl benutzen müssen,  haben erhebliche Probleme bei der vorhandenen Fugenbreite die Hilfsmittel so einzusetzen, dass eine ungehinderte Fortbewegung ermöglicht wird.
Die Stellplätze im Berta-von-Suttner-Ring werden u.a. von in der Bewegungs-fähigkeit eingeschränkten Personen genutzt, um die im Bereich des Kaltenweider Platzes vorhandenen Einrichtungen des Gesundheitszentrums zu nutzen.


Langenhagen,   28.02.2012
Antrag
Haushalt 2012
Änderung des Antrages vom 23.01.2012


Der Ortsrat beschließt,

a)    der Rat wird gebeten den Fußweg in der Kananoher Straße auf der nördlichen Seite zwischen der  „Krippe Febel“ und der Einmündung „Heinrichstraße“ mit in die Prioritätenliste für Straßensanierungen aufzunehmen und möglichst für 2013 eine Umsetzung zu realisieren.

b)    der Rat wird gebeten,  in der Siedlung Maspe die Anliegerstraße vom Kreisel bis zur Brücke (Ende der Bebauung) in die Finanzplanung zur Sanierung aufzunehmen  bzw. aus Unterhaltungsaufwendungen (2012) eine sachgerechte Lösung zu erzielen.

Begründung:

Punkt a) des in die Ortsratssitzung am 24.01.2012 eingebrachten Antrages wird durch den hier gestellten Antrag ersetzt. Punkt b) bleibt wie ursprünglich gestellt erhalten.
Auf die bereits ausgeführte mündliche Erläuterung wird verwiesen bzw. kann bei Bedarf mündlich ergänzt werden.  


Zur öffentlichen Sitzung des Ortsrates Kaltenweide am Dienstag, 24.01.2012, stellt die CDU folgende Anträge:

Langenhagen,   23.01.2012

Antrag
Haushalt 2012


Der Ortsrat beschließt,

a)    der Rat wird gebeten den Fußweg in der Kananoher Straße auf der nördlichen Seite zwischen der Einmündung der Straße „Am Weiherfeld“ bis zum Fußgängerüberweg in Höhe der „Krippe Febel“ mit in die Prioritätenliste für Straßensanierungen aufzunehmen und möglichst für 2013 eine Umsetzung zu realisieren.

b)    der Rat wird gebeten,  in der Siedlung Maspe die Anliegerstraße vom Kreisel bis zur Brücke (Ende der Bebauung) in die Finanzplanung zur Sanierung aufzunehmen  bzw. aus Unterhaltungsaufwendungen (2012) eine sachgerechte Lösung zu erzielen.


Begründung:

Die Erläuterung erfolgt mündlich.


Langenhagen,   10.01.2012
Antrag
Briefkastenstandorte für „Alt – Kaltenweide“


Der Ortsrat beschließt,

a)    die Verwaltung wird beauftragt,  gegenüber der Deutschen Post deutlich zu machen, dass sowohl ein Briefkästen in der Kananoher Straße als auch in der Straße „Wohldamm“ erforderlich sind.

oder

b)    die Verwaltung wird beauftragt,  der Deutschen Post mitzuteilen, dass der Briefkastenstandort Wohldamm zugunsten eines Standortes in der Kananoher Straße aufgegeben werden kann.

Begründung:

Die Erläuterung erfolgt mündlich.


Zur Ortsratssitzung am 29.11.2011
stellt die CDU-Fraktion nachfolgenden Antrag:


Einrichtung eines Fußgängerüberweges über die Weiherfeldallee


Der Ortsrat beschließt,

die Verwaltung wird beauftragt,  die erforderlichen Tätigkeiten zur Einrichtung eines Fußgängerüberweges (Verkehrszeichen 293 und 350) über die Weiherfeldallee in Verlängerung des Hedwig-Kettler-Weges bzw. der Helene-Lange-Passage einzuleiten und umzusetzen.

Begründung:

Die Wegestrecke Hedwig-Kettler-Weg / Helene-Lange-Passage wird fußläufig täglich von einem erheblichen Anteil der Bevölkerung aus dem westlichen Neubaugebiet Kaltenweide sowie aus Alt-Kaltenweide in Anspruch genommen. So wird die genannte Wegeführung von der Einwohnerschaft benutzt, um entweder von und zur S-Bahn-Station Kaltenweide zu gelangen oder die Einkaufszentren nördlich und südlich der Helene-Lange-Passage zu nutzen. 
Auch sehr viele Schülerinnen und Schüler nutzen diese Wegstrecke, um mit der S-Bahn zur Schule zu fahren.

Die Querung der vielbefahrenen Weiherfeldallee wird an dieser Stelle bislang durch eine Mittelinsel unterstützt. Verkehrsuntersuchungen haben ergeben, dass ein Zusammenwirken von Querungshilfe und Zebrastreifen die Sicherheit erheblich verbessert.


Zur Ortsratssitzung am 30.08.2011 stellt die CDU-Fraktion nachfolgende drei Anträge:


1. Einrichtung einer Bedarfs-Lichtzeichenanlage in der Kananoher Straße (Schulwegsicherheit)

Der Ortsrat beschließt,

die Verwaltung wird gebeten, an dem Fußgängerüberweg in der Kananoher Straße den vorhandenen Fußgängerüberweg zusätzlich durch eine Bedarfs-Lichtzeichenanlage (Fußgängerampel mit Druckschalter) zu ergänzen.

Hier brauchen wir eine Fußgängerampel!
Hier brauchen wir dringend eine Fußgängerampel!

Begründung:

Morgens und mittags überqueren viele Kinder die Kananoher Straße, um zur Grundschule und zum Kindergarten weiter zu laufen. Zwischen der neuen Krippe Arche und der Verwaltungsstelle besteht zwar ein Zebrastreifen. Hier soll aber zusätzlich eine Ampelanlage mit Druckknopf für mehr Sicherheit sorgen, denn das Verkehrshelferprojekt steht zur Zeit in Frage. 


2. Verlängerung des Fußweges Hedwig-Kettler-Weg mit Fußgängerüberweg über die Clara-Schumann-Straße (Schulwegsicherheit)

Der Ortsrat beschließt,

die Verwaltung wird gebeten, den Fußweg im Hedwig-Kettler-Weg (Höhe Clara-Schumann-Str. 13) über den schmalen Grünstreifen hinaus zu verlängern und anschließend mittels Zebrastreifen über die Clara-Schumann-Straße zu führen.

Der Weg muß geradeaus verlängert und mit einem Zebrastreifen versehen werden!
Der Weg muß geradeaus verlängert und mit einem Zebrastreifen versehen werden.

Begründung:

Die Maßnahme dient vor allem der Schulwegsicherheit. Schon aktuell benutzen Fußgänger und Radfahrer die "Abkürzung", um nicht in die Straßeneinmündung des
Hedwig-Kettler-Weges treten zu müssen.
Der Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) würde den Schulweg für Kinder an dieser Stelle einfacher und sicherer gestalten. Denn trotz der 30 km/h-Zone wird hier im leichten Kurvenbereich oft schneller gefahren. Durch die beantragte Maßnahme wird der Weg zudem barrierefrei werden.


3. Konzept für die Kindertagesstätten- und Hortversorgung in Kaltenweide


Der Ortsrat beschließt,

die Verwaltung wird gebeten,  kurzfristig ein Konzept für eine bedarfsgerechte Versorgung mit Kindertagesstätten- und Hortplätzen für die Ortschaft Kaltenweide vorzulegen. Dabei sind sowohl eine bauliche Erweiterung des Zelleriehauses als auch ein Vergabe an freie Träger in die konzeptionellen Überlegungen einzubeziehen. Gleichzeitig ist mit zu prüfen, ob und inwieweit der Hort im Schulgebäude in die Neuplanung einbezogen werden kann.

Begründung:

Im Rahmen der DS 2011/130 -Nutzungsänderung des Zelleriehauses-  hat sich herausgestellt, dass die baurechtliche Genehmigung für die Aufstellung von Containern auf dem Schulgelände im Juni 2011 abgelaufen ist. Gleichzeitig wurde von der Verwaltung mitgeteilt, dass spätestens Mitte 2012 eine Verlängerung der bauordnungsrechtlichen Genehmigung für die Aufstellung der Container endgültig erlischt.
Aufgrund dieses Sachverhaltes ist schnellstens zu handeln, um die Bereitstellung von Kindertagesstätten- und Hortplätzen in Kaltenweide zumindest auf dem augenblicklichen Versorgungsgrad zu sichern. Bei der Neukonzeption ist es sinnvoll, die beiden in Nachbarschaft befindlichen Horteinrichtungen in eine gemeinschaftliche Betrachtung einzubeziehen.

Grabowsky
Fraktionsvorsitzender


Zur letzten Ortsratssitzung am 21.06.2011 vor der Sommerpause stellt die CDU-Fraktion nachfolgende fünf Anträge:


1. Einrichtung einer Wegeverbindung vom Neubaugebiet Weiherfeld nach Alt-Kaltenweide

Der Ortsrat beschließt,
die Verwaltung wird beauftragt,  eine Wegeverbindung als Verlängerung des südlichen Wegeteiles „Bürgerwiese“ in den Planungsalternativen

-    Heinrichstraße über Erlengrund und
-    Eichengrund über Erlengrund

für den Ortsrat vorzubereiten.
Die Wegeverbindung sollte für Fußgänger und Radfahrer nutzbar sein. 
Die Wegeverbindung in dem auszubauenden Bereich sollte in der Form einer wassergebundenen Decke vorgesehen werden.

Fussweg zur Grundschule Kaltenweide
Rot eingezeichnet sind die möglichen Wegeverbindungen zur Sackgasse Erlengrund.

Begründung:

Der vorgeschlagene Wegeausbau bietet Schülern und Kindergartenbesuchern einen sicheren Weg vom Neubaugebiet über die Bürgerwiese, Erlengrund bis zur Kananoher Straße. Autoverkehr findet im Erlengrund (Sackgasse) kaum statt. Es handelt sich zudem um eine erhebliche Abkürzung (es werden bis zu vier Minuten Fußweg eingespart), die direkt auf den Fußgängerüberweg vor der Verwaltungsstelle und der dortigen Bushaltestelle hinführt. 
Die Flächen befinden sich bereits im Eigentum der Stadt Langenhagen.

2. Einrichtung einer zusätzlichen Bushaltestelle der Linie 611


Der Ortsrat beschließt,
die Verwaltung wird beauftragt,  im Bereich der „Altenhorster Kreisels“,  bei der Bauplanung die Einrichtung einer Bushaltestelle vorzusehen sowie das Verfahren zur Errichtung einer Bus-Haltestelle der Linie 611 einzuleiten.

Vorgeschlagener Standort der neuen Bushaltestelle
Der rot markierte Standort ist ideal, weil für beide Fahrtrichtungen nur eine Haltestelle nötig wäre

Begründung:
Der Ostbereich des Neubaugebietes Weiherfeld ist an den Öffentlichen Personennahverkehr nur durch die S-Bahnlinie im Zentrumsbereich des Neubaugebietes sowie die dortige Haltestelle der Buslinie angeschlossen.
Die Buslinie 611 wird an dem Nord-Ostbereich des Neubaugebietes unmittelbar vorbeigeführt, ohne dass eine Zu- oder Aussteigemöglichkeit besteht. Die aktuelle Ausbauplanung des Gebietes gibt die Möglichkeit diesen Bereich direkt an den Öffentlichen Personennahverkehr anzuschließen.
 

3. Verbesserte Anbindung des „Interkulturellen Erlebnisparks“

Der Ortsrat beschließt,
die Verwaltung wird beauftragt, eine Planung zur verbesserten Anbindung des „Interkulturellen Erlebnisparks“ an den Westbereich Kaltenweide vorzusehen, und zwar indem am Südrand des Bebauungsplanes 555 „Weiherfeld-Zentrum“ eine Wegeverbindung über den Mühlengraben Richtung Grünfinger auf der Ostseite des Plangebietes in den Pfeiffengrasweg eingerichtet werden kann.

Fussweg Richtung Erlebnispark
Im rot markierten Bereich soll eine neue, möglichst naturnahe Wegeverbindung gebaut werden.

Begründung:

Um die Attraktivität und Erreichbarkeit des Erlebnisparks für Jugendliche zu steigern, soll eine zusätzliche Wegebindung über den südlichen Streckenabschnitt des Pfeiffengrasweges hergerichtet werden. 

4. Einrichtung der Ballspielfläche in der Zellerie

Der Ortsrat beschließt,
die Verwaltung wird beauftragt zwei Fußballtore auf der Ballspielfläche vor der Sporthalle Kaltenweide zu installieren.
Gleichzeitig ist zu prüfen, ob ggfs. ein Ballfangzaun zum Schutz der Nachbargrundstücke und der Sporthalle notwendig ist.

Begründung:
Die früher auf dem Schulgelände vorhandenen Fußballtore wurden durch Kinder und Jugendliche sehr gerne und aktiv genutzt. Nach der Einzäunung des Schulgeländes sind die Tore entfallen. Zur sportlichen Betätigung unserer Jugendlichen sind die Fußballtore unverzichtbar und sollten gleich bei der Anlage der Ballspielfläche vor der neuen Sporthalle mit angeschafft werden.
Zur Sicherung der Nachbargrundstücke und der Sporthallenwand ist ggfs. ein Ballfangzaun vorzusehen.



5. Erweiterung der Fahrradabstellanlage bei der Sporthalle Kaltenweide

Der Ortsrat beschließt,
die Verwaltung wird beauftragt die Fahrradabstellanlage bei der neuen Sportanlage zu erweitern. Eine Verdoppelung der vorhandenen Fahrradbügel dürfte angebracht sein.

Begründung:
Nach den Planunterlagen für den Ausbau der Außenanlagen der neuen Sporthalle Kaltenweide sind lediglich sieben Fahrradbügel vorgesehen und auch bereits installiert worden.

Bereits kurz nach der Inbetriebnahme der neuen Sporthalle ist klar, dass die genannte Anzahl der Fahrradbügel bei den Nutzungen außerhalb der Schulzeiten nicht ausreichend ist. Um den Ansprüchen zu genügen, soll die vorhandene Anzahl der Fahrradbügel verdoppelt werden.

Grabowsky, Fraktionsvorsitzender

07.06.2011

                              

Antrag
Änderung Standort Containerplatz Berta-von Suttner-Ring


Der Ortsrat beschließt:

Der Container-Standort im Berta-von Suttner-Ring wird in den Gehwegbereich an die Bahnlinie des Berta-von Suttner-Ringes oder an eine andere geeignete Stelle verlagert.

Containerplatz Straßenmitte       Möglicher Ersatzplatz für Container

Linkes Bild - derzeitiger Containerstandort; rechtes Bild - möglicher, zukünftiger Standort (Fotos: R. Grabowsky)

Begründung:
Der Container-Standort für Papier und Altglas ist auf einer Mittelinsel eines Pkw-Stellplatzes untergebracht und durch einen nach Süden offenen Holzzaun eingegrenzt. Unmittelbar im Bereich des Standplatzes verjüngt sich die Fahrbahnbreite und der Radweg endet an dieser Stelle, so dass gleichzeitig die Radfahrer auf die Fahrbahn geführt werden.
Fußgänger müssen die Fahrbahn queren um den Standplatz zu erreichen bzw. Pkw-Fahrer können unmittelbar hinter dem eingezäunten Standplatz auf zwei Parkflächen halten – sofern diese nicht anderweitig belegt sind - . Pkw-Fahrer werden dadurch verführt auf der Fahrbahn vor dem Standplatz zu halten und behindern folglich den nachfolgenden Verkehr.
Von dem östlich des Standortes gelegenen Überweg ist der Straßenverlauf -  zumindest für Kinder -  durch die Einzäunung des Standplatzes nur begrenzt einsehbar und bildet auch bei der dort vorgesehenen Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h eine Gefahrenstelle.

Unmittelbar an der Bahnlinie würde sich ein Standplatz auf der sehr breiten Gehwegfläche anbieten. Ein Teil der vorhandenen Fahrradhalter müssten dann allerdings entfernt werden. Da diese dort nur begrenzt angenommen werden, wäre dieser Nachteil hinnehmbar.
Die Straße ist an dieser Stelle durch den Kurvenbereich ausreichend breit bemessen, so dass der fließende Verkehr durch einen Container-Standort nicht behindert werden würde, wenn Pkw-Fahrer bei der Bedienung der Container am Fahrbahnrand halten würden.

Langenhagen,  17.04.2011
Reinhard Grabowsky, Fraktionsvorsitzender


Antrag
Nutzung des Zelleriehauses und Raumnutzungskonzept für öffentliche Gebäude in der Ortschaft Kaltenweide

Der Ortsrat beschließt,

der Rat der Stadt Langenhagen wird gebeten, das Haushaltssicherungskonzept 2010 sowie die  Folgejahre zur Umwidmung des Zelleriehauses  bis auf weiteres auszusetzen.

Gleichzeitig beauftragt der Ortsrat die Verwaltung,  ein Raumnutzungskonzept für alle öffentlichen Gebäude in der Ortschaft Kaltenweide, unter Einbeziehung der Beteiligten zu erstellen.
Dabei ist die Art, die Größe und die Beschaffenheit der einzelnen Räume der öffentlichen Gebäude sowie deren Verwendungsmöglichkeit für die Vereins- / Verbands- und Schulnutzung sowie die Nutzung durch die Kindertagesstätte einschließlich Hort zu untersuchen.
Zugleich ist zu ermitteln,  in welcher Art und in welchem Umfang für eine veränderte Nutzung Umbauten erforderlich und wie hoch deren Kosten sind. 
Ferner ist bei der Untersuchung zu ermitteln, ob noch ausreichend freie Räume für die Einwohner zur Verfügung stehen, die das Prinzip einer Dorfgemeinschaftseinrichtung erfüllen.

Begründung:
Hauptsächlich durch die Medien ist bekannt geworden, dass das Zelleriehaus einer anderen Nutzung zugeführt werden soll. Nach dem Ratsbeschluss der Koalition von SPD und Bündnis 90 /Grüne war es die Zielsetzung,  aus Kostengründen die Containerlösung für die Kindertagesstätte zu beenden. Bis heute sind die Vorstellungen der Verwaltung für eine andere Art der Nutzung und eine Bereitstellung von Raum für die verschiedenen Nutzergruppen dem Ortsrat nicht übermittelt worden.

Es ist nicht hinnehmbar,  ohne ein adäquates und vertretbares Angebot den im Zelleriehaus oder Nièt Hus ansässigen Vereinen und deren festen sonstigen Nutzern die Arbeitsmöglichkeit zu nehmen. Eine andere Lösungsform muss auch sinnvoll sein.

Es war allgemeiner politischer Wille, die Container der Kindertagesstätte nur für einen begrenzten Zeitraum auf dem Schulgelände aufzustellen. Hervorgerufen wurde ein längerfristiger Einsatz von Containern aber auch, den Hort bei der Kita Zellerie anzusiedeln.
Wenn diese Zielsetzung „Aufgabe des Containereinsatzes“ umgesetzt werden soll, kann dieses nur im Rahmen eines Gesamtkonzeptes geschehen.

Da im Schulgebäude auch ein Hort untergebracht ist, ist bei dem Nutzungskonzept selbstverständlich mit zu überlegen, ob und inwieweit eine Doppelnutzung von Schulräumen in Frage kommen könnte.

Grabowsky
Fraktionsvorsitzender
Langenhagen,  10.02.2011


Änderungs - Antrag                     DS 2011/025
Benennung von Straßen im Baufeld 6.4 – Neubaugebiet Weiherfeld

Der Ortsrat beschließt,

der in Nr. 2 der Drucksache vorgeschlagene Name „Pirolweg“ wird ersetzt durch den Straßennamen „Storchenweg“.

Begründung:

In der Erläuterung der Verwaltung wird angeführt, dass Begriffe aus der „Kaltenweider Moorlandschaft“ Verwendung finden sollten. Ein typischer Moorbewohner ist der Pirol aber nicht.
Deshalb sollte hier der Vogelname „Storch“ zur Anwendung kommen. Dieser Vogel liebt Sümpfe, feuchte Wiesen und offene Landschaften.

Grabowsky
Fraktionsvorsitzender
Langenhagen,  16.02.2011


Begleit - Antrag                     DS 2011/020

Straßenausbau – Anpflanzung von Obstbäumen

Der Ortsrat beschließt,

in der Straße „Herrenfeld“ (alte Altenhorster Straße) werden vorhandene Obstbäume erhalten bzw. finden Ersatzpflanzungen statt, um das historische Landschaftsbild zu wieder herzustellen.

Begründung:

Die frühere Altenhorster Straße, jetzt Herrenfeld, ist noch als Obstbaumallee erkennbar.  Durch die Erweiterung der Fahrbahnbreite und die Herstellung von Zufahrten aus den Bauclustern hat der historische Charakter des Landschafsbildes gelitten.

Die alte Form sollte bewahrt werden. Deshalb sind, soweit dieses nicht möglich war als straßenbegleitendes Grün beidseitig hochstämmige Apfelbäume nachzupflanzen bzw. vorhandene Obstbäume zu erhalten.

Grabowsky
Fraktionsvorsitzender
Langenhagen,  16.02.2011





KW-10/01/07 TOP OR TOP OR 30.11.2010

CDU - Fraktion im Ortsrat Kaltenweide der Stadt Langenhagen

Langenhagen, 30.11.2010

Herrn
Ortsbürgermeister Langrehr

Antrag

Änderungsantrag und Stellungnahme zum Verkehrsentwicklungsplan

Der Ortsrat beschließt,
folgende Vorgaben des Verkehrsentwicklungsplanes werden gestrichen:

I. Radverkehr
a) Die Schaffung einer gesonderten Radverkehrsanlage auf dem Streckenabschnitt
zwischen den Einmündungen Kananoher Straße und Walsroder Straße auf der
Wagenzeller Straße werden nicht verwirklicht.
b) Der Streckenabschnitt zwischen Twenge und Hainhaus ist mit in die
Entwicklungsplanung aufzunehmen.

II. Straßennetz
a) Die Sperrung des Straßenabschnittes auf der Walsroder Straße zwischen der
Einmündung des Hainhäuser Weges und der Anbindung an die Wagenzeller
Straße wird aus der Entwicklungsplanung gelöscht.
b) Der Rückbau der Walsroder Straße zwischen der Bothfelder Straße und
Niedersachsenstraße sowie nördlich Reuterdamm ist so zu gestalten, dass
der Verkehrsfluss nicht gehemmt wird.
Ersatzweise wird zu Protokoll gegeben, dass die vorgeschlagenen Änderungen nicht
akzeptabel sind.

Begründung:

Zu I:
Zu a) Die begrenzten Möglichkeiten zwischen öffentlichen und privaten Flächen
lassen es nicht geboten erscheinen, dieses Vorhaben weiterhin in der Planung zu
halten.
Zu b) Auf dem südlichen Streckenabschnitt hat es bereits Grunderwerbe gegeben,
um hier einen gesonderten Radweg anzulegen. Dieses Vorhaben sollte weiter
verfolgt werden.

Zu II:
Zu a) Die Schaffung eines Kreisverkehrsplatzes macht es nicht erforderlich den
Verkehrsfluss zwischen der Kernstadt und dem OT Kaltenweide zu behindern.
Zu b)
Der vorgenommene Rückbau der Walsroder Straße zwischen Reuterdamm und
Bothfelder Straße zeigt, dass die Flüssigkeit des Verkehrs erheblich gehemmt wird.
Dieses wird durch den zu kleinen Querschnitt der Straßenfläche und der Anordnung
der Parkbuchten hervorgerufen.

Grabowsky
Fraktionsvorsitzender
 

KW-10/01/06 TOP OR TOP OR 30.11.2010

CDU - Fraktion im Ortsrat Kaltenweide der Stadt Langenhagen

Langenhagen, 17.11.2010

Herrn
Ortsbürgermeister Langrehr

Antrag

Darstellung der Verwaltungsstelle Kaltenweide auf der Internetseite der Stadt
Langenhagen

Der Ortsrat beschließt,

die Verwaltung wird gebeten, beim Internetauftritt der Stadt Langenhagen auf der
Seite „Bürgerservice“ eine Unterseite „Verwaltungsstelle Kaltenweide“ einzurichten,
auf der neben den Öffnungszeiten, dem Standort – möglichst mit Bild – auch die
Dienstleistungen aufgeführt sind.
Begründung:
Die CDU-Fraktion hatte bereits vor einem Jahr angeregt, die Attraktivität der Verwaltungsstellen
zu steigern. Seit dem gibt es zumindest in Info-Kasten einen Hinweis
auf die Dienstleistungen.
Auf der Internetseite der Verwaltung ist ein Hinweis auf die Verwaltungsstelle Kaltenweide
wie auch die übrigen Verwaltungsstellen schwer zu finden. Erst am Ende
der Seite „Bürgerbüro“ taucht ein Hinweis auf die Verwaltungsstellen auf. Durch eine
weitere Verlinkung erscheint dann die Angabe des Standortes und der Öffnungszeiten
der Verwaltungsstellen.
Eine derartige Darstellung ist für einen Bürgerservice kontraproduktiv. Die besondere
Bedeutung des Leistungsangebotes kann nur durch eine eigene Unterseite der
Verwaltungsstellen gewährleistet werden.
Bei der augenblicklichen Darstellung der Angaben für das Bürgerbüro kann die
Verweisung auf die Verwaltungsstellen nur gefunden werden, wenn speziell danach
gesucht wird bzw. die angesprochene Seite des Bürgerbüros bis zum Ende gelesen
wird.
Gleichzeitig ist es selbstverständlich erforderlich, die Angaben auch für die übrigen
Verwaltungsstellen entsprechend abzubilden.

Grabowsky
Fraktionsvorsitzender
 

KW-10/01/07 TOP OR TOP OR 30.11.2010

CDU - Fraktion
im Ortsrat Kaltenweide
der Stadt Langenhagen

Langenhagen, 17.11.2010

Herrn
Ortsbürgermeister Langrehr

Antrag

Kennzeichnung Gehweg und Wegezustand Fußweg Zellerie
Der Ortsrat beschließt,
die Verwaltung wird gebeten, durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass in
der Straße „Zellerie“ klar und eindeutig die Wegeführung des Gehweges von der
Einmündung der Kananoher Straße bis zum Zelleriehaus sichtbar wird.
Außerdem sollte der Weg ab dem Eingang zur Grundschule bis zur
Kindertagesstätte so hergerichtet werden, dass er bei jeder Wetterlage begehbar ist.
Begründung:
Durch die Einzäunung des Schulgeländes ist der ursprünglich angelegte Gehweg –
Richtung Zelleriehaus - entfallen. Dafür wurde entlang des Zaunes ein ca. 1,20 m
breiter Weg angelegt, indem lediglich die vorhandene Grasnarbe abgetragen wurde.
Bei dieser Herstellungsform lädt der Weg bei feuchtem Wetter nicht zur Nutzung ein.
Deshalb ist es angebracht, den baulichen Zustand zu verbessern, damit die Nutzung
der Straße für Fußgänger möglichst vermieden wird.
Ferner zeigt bislang am Eingang zur Schule ein Verkehrsschild noch einen Gehweg
an, der schon mehrere Monate nicht mehr besteht. Außerdem ist für die Fußgänger
aus Richtung Kananoher Straße die Wegeführung nicht eindeutig erkennbar, da der
vorhandene Sichtwinkel den Weg optisch am Schultor enden lässt. Um dem Weg zu
folgen, ist einmal nach links und einmal nach rechts zu schwenken.
Das Nutzerverhalten zeigt aber, dass die Fußgänger ab dem Schuleingang nach
links auf die Straße abzweigen. Daher ist eindeutig auf die Wegeführung
aufmerksam zu machen.

Grabowsky
Fraktionsvorsitzender